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Thema: Heft 1/2017, Seite 16 "Beste Aussichten - Windows 2017"

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    Heft 1/2017, Seite 16 "Beste Aussichten - Windows 2017"

    Das neue Update für Windows 10
    Die ständigen Weiterentwicklungen von Windows 10 stellt Microsoft regelmäßig über Updates zur Verfügung. Diese spielt der Anwender gezielt ein oder nutzt die automatischen Aktualisierungen.
    Von wegen "Diese spielt der Anwender gezielt ein". Das ist erst ab "Windows 10 Prof. Version" möglich. Anwendern der Windows 10 Home Version (was die meisten sein dürften) steht das nicht zur Verfügung - hier werden die Windows Updates "zwangsweise und automatisch" installiert, es sei denn, der Windows 10 Home Nutzer hat die "automatische Update Funktion" deaktiviert - wozu nicht zu raten ist.
    Info MICROSOFT SURFACE STUDIO
    Er besitzt eine Bildschirmdiagonale von 28 Zoll (71,7 cm). Eingaben sind per Finger oder Stift möglich
    Das das Arbeiten mit Finger (wofür die Hand ja ausgestreckt werden muss) oder Stift (wofür die Hand ebenfalls ausgestreckt werden muss) dann äußerst ermüdend sein kann, scheint Microsoft (deren Produktentwicklern) vollkommen untergegangen zu sein. Wie nah muss der All-in-One dann vor dem Anwender stehen? Sehr nah - also näher, als ein "normaler" Monitor - wodurch sich die 28 Zoll des All-in-One negativ auswirken wirkt, da viel zu Nahe am Anwender.
    Und: Wer will wohl den ganzen lieben Tag lang per Finger oder Stift an einem Touchscreen arbeiten wollen? Das ginge ganz schön auf die Armmuskeln - Besuch beim Arzt bzw. Masseur ist vorprogrammiert.
    Mit einem speziellen Ständer wählt der Anwender zwischen den Modi Dektop und Studio.Bei Letzterem lässt sich der Bildschirm senken, und man arbeitet wie an einem Zeichenbrett.
    Naja, wer schon mal mit einem "fast waagrecht liegenden Zeichenbrett" gearbeitet hat - was wohl die wenigsten hier getan haben dürften - weiss, wie anstrengend und schmerzhaft (besonders für die Nackenmuskeln) das irgendwann (Versteifung des Nackens usw.) ist.
    Ergo: Als "ergonomisches Arbeitsmittel" kann das teure Teil nicht betrachtet werden - höchstens als "überteuerte Spielerei" für die, die mit Ihrem Geld nicht wissen wohin.
    Mit an Bord sind die Update-Pakete von WinFuture. Diese enthalten alle relevanten Patches, die Microsoft veröffentlicht hat.
    Falsch. Sie hängen dem aktuellen Update Stand hinterher. Das aktuellste WinFure Windows 7 Update stammt vom 09.11.2016.
    Sollen Updates auf mehreren Rechnern eingespielt werden, ist das Laden nur einmal notwendig. Das spart Zeit und ist von Vorteil bei langsamen Internetverbindungen
    Ist einerseits richtig, nicht erwähnt (aus Unwissenheit des Redakteurs oder sogar aus fehlender Praxiserfahrung weil noch nie selbst durchgeführt?) wurde, dass das Einspielen nicht so einfach vonstatten geht, wie angenommen. Der Grund ist, dass Microsoft bei der Einspielung von Update Patches, besonders wenn sie länger zurückliegen, "Fallstricke" eingebaut hat, insbesondere, dass fürs Einspielen eine besondere Reihenfolge eingehalten werden muss und, dass in vorm Einspielen des WinFuture Update-Paketes einiges beachtet, geändert werden muss. Siehe dazu beispielsweise im WinFuture Forum (Suchbegriff: winfuture update pack hängt)
    In Windows 8.x und 10 gehört das Kommunikationsprogramm Skype schon zum Lieferumfang
    Logisch - wurde ja auch von Microsoft aufgekauft.
    Nutzer von Windows 7 installieren die Software aus dem Windows 2017-Paket kostenlos von der Heft-DVD.
    Und was macht der, der die DVD nicht besitzt? Der holt sich Skype ebenfalls kostenlos - und zwar hier. Was hat der Redakteur unter den Tisch fallen gelassen? Das Skype bei "Standart-Konfiguration" mit Webung (und zwar so richtig nervig) nervt und (logischer Weise) nach Hause (zu Microsoft) telefoniert, Bing als "Standard-Suchmaschine" sowie "MSN" als Startseite festlegen will. OK, die "nervige Werbung" kann abgestellt werden - wo wird vielen nicht so klar werden.
    Updates für Windows & Office
    Im Paket auf der Heft-DVD finden Sie den Update-Loader 2017. Er hilft beim Laden von Aktualisierungen für die verschiedenen Windows-Versionen. Diese lassen sich über den Webbrowser auf den Rechner transferiern und dann ausführen.
    Sorry, aber was soll der Anwender mit einer Winfuture Upgrade Version vom Donnerstag, 25.04.2013 15:24 Uhr? Viel besser, besonders, wenn Windows 7 ab SP1 komplett neu installiert werden soll, wäre der Link zum WinFuture Windows 7 SP1 Update Pack 2.70 (Vollversion) vom (Stand heute) 09.11.2016 gewesen.
    Besitzer eines Rechners von Dell finden außerdem die Möglichkeit, Widerherstellungsmedien für Desktops und Notebooks zu laden.
    Vergessen wurde: Die meisten Desktop- und Notebook Hersteller haben auf den Rechnern eine "unsichtbare Recovery-Partition" hinterlegt, mit der sich das "ursprüngliche Windows System" in den Hersteller-Auslieferungszustand versetzen lässt. Wer nach der Erstinstallation seines Windows 7 Systems den Hinweis des Geräteherstellers befolgt hat (eine Sicherung mittels seinem bereitgestellten Sicherungstools (Bs.: Acer mit "Acer eRecovery Management") zu erstellen, besitzt auch eine Sicherung (i. d. R. auf DVD gebrannt) seiner fertig gestellten "Erstinstallation", allerdings mit dem Nachteil, dass nach deren Einspielen ebenfalls alle fehlenden Windows Updates nachinstalliert werden müssen. Aber, anders als bei "Clean-Install" aus einer Windows 7 ISO, sind in diesem Falle auch alle relevanten Gerätetreiber, besonders der für die OEM-Netzwerkkarte, installiert. Bei "Clean-Install", besonders wenn es sich um einen "nur für Endverbraucher gebauten Computer bzw. ein Notebook" handelt, werden nicht immer alle Gerätetreiber solcher "OEM-Geräte" während der Windows Installation erkannt und auch installiert. Grund ist, dass vielen "OEM-Geräten" die Microsoft Zertifizierung fehlt und sie sich nur mittels eigener Installationsroutine (zur Verfügung gestellt vom Computer bzw. Notebook Hersteller) installieren lassen, was aber voraussetzt, das der Anwender entweder ne Treiber-CD besitzt oder sich die Treiber vorher im Downloadbereich des Computer-, bzw. Notebook Herstellers beschafft hat.

    Aber Achtung bei Installation mittels Recovery Funktion:
    Hierbei wird die Partition C:\ komplett gelöscht. Es wird vorher auch kein "Windows.old" Verzeichnis angelegt. Der weitere Nachteil, was auch auf alle anderen "Windows 7 Neuinstallationen mittels DVD oder USB-Boot-Medioum" zutrifft: In der Regel wird das Installationsmedium ein Windows 7 mit SP1 sein, d. h., es müssen nach dessen Installation alle ab SP1 bereitgestellten Windows Updates nachinstalliert werden, was in der Praxis nicht so einfach vonstatten geht, wie es der Redakteur hier mit "das spart Zeit" beschreibt. Auf jedenfall Fall dauert das Einspielen der Windows Updates ab SP1 (ohne die Zeit, die fürs Downloaden des WinFuture-Pakets vergeht) mehrere Stunden. Und danach sind immer noch nicht ALLE Windows Updates installiert - es müssen noch weitere (in diesem Falle mit der Windows eigenen Funktion) nachinstalliert werden, wozu aber vorher die fürs Einspielen des WinFuture Update Paktes gemachten Änderungen zurückgenommen werden müssen. Siehe auch Anmerkungen weiter oben zu den "WinFuture Update-Paketen". Wie von der auf Festplatte liegenden Recovery-Partition booten? Siehe im Geräte Handbuch oder im Hersteller Support-Bereich bzw. in dessen FAQs.
    Nützliche Tools bei der Arbeit
    Schnelles Surfen im Internet verspricht Google Chrome
    Sorry, aber das ist falsch. Der Google Browser baut die Seiten nur schneller auf als andere Browser - dafür überträgt er in der "Standart-Installation" deutlich mehr Nutzerdaten als beispielsweise Mozilla Firefox. Für die Internetgeschwindigkeit ist immer noch die am Anschluss anliegende Bandbreite verantwortlich. Aber: Hat man beispielsweise einen "bis zu 100 Mbit/s-Anschluss" und der "abgebende Server" schickt die Downloaddateien mit nur max. 1 Mbit/s auf die Reise (wie beispielsweise der fürs kostenlose rote Schirmchen Tool) nützt auch der schnellste Browser bzw. Internetanschluss nichts.
    Mit dem VLC Mediaplayer spielen Sie Musik und Filme ab.
    Nicht nur das, auch Bilder (Datei Öffnen / Alle Dateien) können damit angezeigt werden. Aber Achtung: Die VLC Mediaplayer legt ein "Startfenster Icon" auf den Desktop.
    Das Backup-Programm Macrium Reflect Free hilft Ihnen Daten und Windows-System-Partitionen zu sichern. Es ist ein äußerst nützlicher Ersatz für die Wiederherstellungs-Option von Windows.
    Die Behauptung im letzten Satz (ein äußerst nützlicher Ersatz für die Wiederherstellungs-Option von Windows) trifft aber nur zu, wenn es aus "Komfortgründen" aus Windows heraus verwendet wird (die Macrium Reflect Free unter Windows ist übrigens in Deutsch) - nur per "gebrannter Reflect Boot-CD (obendrein in Englisch)" ist das ganze viel zu umständlich.
    Was dem auch unter Windows laufenden Free-Programm fehlt:
    Inkrementelle-Sicherungen erstellen, wie es beispielsweise eins der besten, am Markt erhältliche Backup- und Wiederherstellungs-Programm für recht wenig Geld bietet (Version 16 = knapp 20,00 €).
    Ergo:
    Lieber auf Macrium Reflect Free verzichten und dafür entweder das beste, am Markt befindliche- oder eines der anderen unter Windows laufenden, kostenlosen Backup- und Wiederherstellungs-Programme einsetzen, hier darauf achten, dass sogenannte "Tasks", "inkrementelle Backups" und nach Möglichkeit auch Sicherung auf Netzwerklaufwerke, z. Bs. NAS, möglich sind. An die Schnelligkeit des "besten am Mark erhältlichen" kommt allerdings keines der anderen heran.
    Geändert von Perry_1 (05.12.2016 um 23:35 Uhr)

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