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  1. #1
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    Musical Fidelity V-Dac

    Hallöle Liebe Hifiisten,

    habe mir endlich ein "großes" - und finales - Update meiner Anlage gegönnt und V-DAC nebst V-PSU von Musical Fidelity angeschafft (gebraucht). Allerdings treten jetzt Probleme auf, bei deren Bewältigung ich nicht recht weiterkomme.

    Ursprüngliche Ausgangslage:
    Verstärker Creek Evo 1
    Boxen Mission 790
    Subwoofer Heco Mythos
    NAS Netgear ReadyNAS Ultra
    Streamer Squeezebox Classic (3)
    Kopfhörerverstärker MuFi V-CAN

    Die Musik lagert auf der NAS, wird per LAN-Kabel an die Squeezebox geschickt und von dort an den Creek durchgereicht. Alternativ wird per Kopfhörer über den V-CAN gehört. Fernbedient wird das Ganze über mein iPad mit der App "iPeng". Die Konfiguration läuft soweit einwandfrei und zu meiner vollsten Zufriedenheit. Nun habe ich mir das genannte Upgrade mit V-DAC und V-PSU gegönnt und höre...NICHTS.

    Da keine Anleitungen beilagen und online nichts vernünftiges zu finden ist, lege ich mal kurz dar, wie ich die beiden Geräte "eingebunden" habe.
    - zwischen Squeezebox und Verstärker habe ich den V-DAC mittels Cinchkabeln (2x Cinch auf 1x Cinch) eingeschleift
    - vom V-DAC zum Creek habe ich normal mit 2x Cinch auf 2x Cinch verbunden
    - die PSU ist ja quasi außerhalb der Kette und versorgt V-DAC und V-CAN über die mitgelieferten Käbelchen

    Problem:
    Es macht keinen Ton. Wahlhebel am V-DAC steht auf Coaxial. LEDs leuchten an den MuFi's. S/PDIF habe ich mangels Kabel bislang nicht ausprobieren können. Baue ich alles auf o.g. Konfiguration zurück, dann läuft es ohne Probleme. Die V-PSU läuft solo (ohne V-DAC) problemlos - ich kann jedenfalls den V-CAN damit betreiben.

    Findet jemand einen Logikfehler den ich bislang übersehen habe? Liegt eventuell ein Defekt am V-DAC vor? Kann ich das noch auf andere Weise testen/verifizieren?

    Danke Euch
    Wunderbär

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Aurumer
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    Zitat Zitat von Wunderbär Beitrag anzeigen
    - zwischen Squeezebox und Verstärker habe ich den V-DAC mittels Cinchkabeln (2x Cinch auf 1x Cinch) eingeschleift
    - vom V-DAC zum Creek habe ich normal mit 2x Cinch auf 2x Cinch verbunden
    Hallo Wunderbär,

    das hört sich verdächtig nach dem Grund Deiner klanglichen Stille an.

    Welche Ausgänge der Squeezebox hast Du mit welchem Eingang des VDAC verbunden? Wirklich mit einem 2 auf 1 Cinch Adapter?

    Richtig ist:
    Du musst den koaxialen Digitalausgang der Squeezebox (die einzelne orangene Cinchbuchse) mit dem koaxialen digitalen Eingang des VDAC verbinden (sollte die einzige Cinch-Eingangsbuchse des VDAC sein).
    Dafür benötigst Du ein Digitalkabel mit 75 Ohm und möglichst kein Standard Cinch Audiokabel. Das ist die gleiche Spezifikation wie für FBAS Video mit gelben Steckern.
    Auf der Ausgangsseite ist die Verbindung dann wieder klassisch analog mit schwarz/rotem Audiocinchkabel.

    Wenn Du möchtest kannst Du die analogen Ausgänge der Squeezebox zusätzlich (wie vorher ohne VDAC) mit dem Verstärker verbinden. Dann kannst Du einfach den Klang mit und ohne VDAC vergleichen.
    Viele Grüße
    Sven

  3. #3
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    Hallo Aurumer,

    Danke für die schnelle Reaktion.

    Bei der Squeezebox habe ich in der Tat mittels Y-Adapterkabel das Signal zum V-DAC weitergeleitet (2x Cinch an 1x Cinch) Den Digitalausgang (orange) und den optischen Ausgang nutze ich mangels passender Kabel nicht. Was mir bislang nicht aufgeht: Warum kann ich über Cinch nicht den V-DAC ansprechen? Liegt das daran daß Cinch analog ist?

    Was wäre denn empfehlenswerter? Ein digitales Koaxialkabel oder doch eher S/PDIF (Glasfaser)?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Aurumer
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    Hallo,

    die Cinchausgänge liefern ein analoges Signal (sozusagen eine Wellenform), deshalb kannst Du dort direkt einen Verstärker anschließen.
    Der Digitalausgang liefert ein Digitalsignal, also Nullen und Einsen und das ist das einzige was der VDAC interpretieren und verarbeiten kann.
    DAC heißt Digital-Analogue-Converter, also Wandler vom digitalen in das analoge.

    Es gibt verschiedene mathematische und signalverarbeitungstechnische Faktoren für diese DACs und fertige Bausteine in unterschiedlicher Qualität. Die Schaltung und der Baustein die im VDAC verbaut sind, sind hochwertiger als die in der Squeezebox (denn bisher hat die diese Verarbeitung intern gemacht). Daher ergibt sich mit dem VDAC (hoffentlich) dann ein klanglicher Vorteil, aber wie geschrieben muss er dazu digital angeschlossen werden.

    Wenn Du es nicht weiter erzählst gebe ich Dir jetzt einen Anschlusstipp, wie Du erst einmal die Funktion ausprobieren kannst .
    Du kannst einfach nur eine Leitung Deines Audiokabels benutzen, um Squeezebox und VDAC zu verbinden, z.B. nur die Rote. Das muss dann wie geschrieben an den orangenen Squeezebox Anschluss angeschlossen werden.
    Das sollte aber nur eine Übergangslösung sein, da dass Audiokabel nur mit 50 Ohm spezifiziert ist. Für eine (auch klanglich) korrekte Verkabelung benötigst Du dann noch ein echtes Digitalverbindungskabel (gelb, 75 Ohm).

    Allgemein würde ich bei kurzen Kabellängen immer das KOAX (Cinch) Kabel vorziehen. Bei sehr langen Kabeln kann die optische Variante Vorteile haben.
    Viele Grüße
    Sven

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von Pale Blue Eyes
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    Hallo @Wunderbär,

    du könntest natürlich zum Testen auch ein Notebook, Netbook o.ä. über USB an den V-DAC anschließen. USB-Kabel sollten wohl vorhanden sein.

    Mit freundlichen Grüßen

    PBE

    P.S. Bin mal gespannt, wie groß die Unterschiede durch das Einbinden des V-DAC (II ?) bei dir ausfallen.

  6. #6
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    Na das nenne ich mal einen Volltreffer - funktioniert. Klingt vielleicht noch ein wenig "kratzig", aber mir scheint, da kommt jetzt ein "mehr" an Details rüber. Superklasse Aurumer

    Fehlt jetzt nur noch ein gutes und günstiges Digitalkabel. Hast Du da vielleicht auch einen guten Rat für mich?

    @Pale Blue Eyes:
    Ist leider nur ein "Einser" - wäre auf jeden Fall intessant gewesen den "asynchronous mode" auszuprobieren. Ansonsten auch Dir meinen Dank für den Tipp. Hatte ich so auch nicht auf dem Radar...
    Werde mir auf jeden Fall im Laufe der nächsten Woche ein ordentliches 75-Ohm Kabel besorgen (günstige Empfehlungen sind gerne gesehen...) und dann berichten ob da mit V-DAC tatsächlich mehr zu hören ist.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von Aurumer
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    Klasse, dafür sind doch solche Foren da.

    Ich nehme immer ganz gerne Clicktronic Kabel oder eben günstige Markenkabel von Öhlbach oder anderen Anbietern.
    Da sollte sich für 10 - 20 € was ordentliches finden lassen.
    Viele Grüße
    Sven

  8. #8
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    Habe leider weder Oehlbach noch Clicktronic in dem Preisbereich finden können...

    Habe stattdessen mal drei Kabel rausgesucht die in die engere Auswahl kommen und würde dazu gerne, bevor ich was übersehe, um Deine Meinung bitten:
    1) 1,5 m ST BlueLine Digital Koaxialkabel | 4-Abschirmung | eBay
    2) HomeCinema Digital Koaxialkabel/4-Fach Abschirmung/1,5m | eBay
    3) Hama Verbindungskabel Cinch Stecker - digital 1,5 m | eBay

    Hat die Limitierung bei den ersten beiden Angeboten auf 24bit/96kHz irgendwas zu bedeuten oder kann man das vernachlässigen?

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von Aurumer
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    Clicktronic ist das HC 30, da finde ich auch auf Anhieb eine Menge Anbieter, u.a. Amazon:
    [ame=http://www.amazon.de/Clicktronic-30-100-Cinch-Stecker-vergoldete-Kontakte/dp/B000ATHPAO]Clicktronic HC 30-100 Cinch Audio Kabel 1 m: Amazon.de: Elektronik[/ame]
    (100 ist die Länge in cm, da musst Du ggf. die richtige Länge suchen).

    Blueline kenne ich nicht, die Hama Kabel sind in der Regel auch ordentlich.
    Das mit der Limitierung habe ich vorher noch nie gesehen. Clicktronic spielt hier jedenfalls problemlos auch 192 kHz ab.
    Viele Grüße
    Sven

  10. #10
    Erfahrener Benutzer
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    Kabel - Digitalkabel 75 + 110 Ohm - Digital 75 Ohm Cinch - HiFi Zubehör und Plattenspieler Zubehör im dienadel Onlineshop

    Auf der obigen Seite solltest Du in diversen Preisklassen etwas finden können.

    Freundliche Grüße,
    never

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