MP3HD – keine Ahnung. Wenn es wirklich relevant werden sollte, ist es aber kein Problem, es zu implementieren, so wie jüngst mit ALAC geschehen.
Ich verstehe nur nicht ganz, was jetzt noch ein weiteres Lossless-Format für einen Sinn haben soll, außer weitere Verwirrung zu erzeugen und noch irgendjemand Lizenzeinnahmen zu garantieren. Die Abwärtskompatibilität ist bei genauerer Betrachtung eher ein schwaches Argument. Mit der Marken-Macht des "MP3"-Kürzels jetzt, nach fast 10 Jahren, gegen etablierte (ALAC, FLAC, WMA Lossless), freie und offene (FLAC) Formate den Lossless-Markt neu aufmischen zu wollen, ist irgendwie ziemlich daneben. Zumal sich die Original-Pressemitteilung von Thomson liest, als hätte die Firma soeben den ersten Lossless-Codec erfunden
Gruß,
Bernhard
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Ergebnis 11 bis 18 von 18
Thema: Test Linn Majik DS
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12.05.2009, 10:33 #11Benutzer
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Ist MP3-HD ( All4MP3 About mp3HD ) schon für das nächste Update angedacht? Denke das wird sicher spannend werden.
@Bernhard: Kannst Du Dir bitte noch "http://www.audio.de/audio-Forum/f135...majik-ds-2687/" anschauen.
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12.05.2009, 16:24 #12Bernhard RietschelGast
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12.05.2009, 16:27 #13Benutzer
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Ja, Thomson probiert es mit allen journalistischen Mitteln. Vielleicht versucht man mit einem attraktiven Lizenzmodell im high-resolution Lager noch einmal Fuß zu fassen ... weil man realisiert hat, dass sich diese Formate vom "Schattendasein" für HiFi-Freaks zum Mainstream entwickeln (und eben weit mehr Nachfrage besteht als bisher angenommen).
Die positive Entwicklung der Netzwerkplayer / Multimediaplayer tut ihr übriges dazu.
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27.06.2009, 14:48 #14Benutzer
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Hallo Leute,
ich erlaube mir auch mal meinen Senf dazu zu geben, denn offensichlich wird hier das eigentliche Thema nicht unbedingt getroffen.
Das Ur-Format einer jeden CD ist WAV (kann jedes optische Laufwerk "on the fly [also Echtzeit]" in Musik umwandeln!).
Das Frauenhofer-Institut hat dann für den Einsatz am Computer den MP3-Codec entwickelt, der die Informationen von WAV "heruntergerechnet" hat, um weniger Speicher zu benötigen (in diesem Zusammenhang darf man nicht vergessen, das Speicherplatz teuer und physikalischen Grenzen unterworfen war).
Um aus diesem Datenpaket wieder Musik zu machen, benötigte man eben einen Software-MP3 Player.
Die Speicher wurden billiger und somit stand der Weg nach höherwertigem Ausgangsmaterial zur Verfügung.
Man darf niemals vergessen, daß eine 192 kbps MP3 ganz einfach BITS wegläßt, damit die Dateigröße klein bleibt und daher niemals alle Informationen enthalten sein können, was nicht bedeutet, daß diese Mist sind! Vgl. Foto von 12 MP runtergerechnet auf 4 MP ist noch immer ein gutes Foto, weil nur Einiges weggelassen wird. Umgekehrt kommt aber nur Mist heraus, wenn man aus 192 auf einmal 320 kbps machen will, weil dann aufgefüllt/dazu erfunden werden muß
.
Die 192er wurden dann durch VBR MP3's abgelöst, an denen man sehr genau anhand der eigentlichen Musik erkennen konnte, wo Datendichte benötigt wird.
Nehmen wir mal an, daß man eine CD (egal ob WMA, Flac, MP3 oder OGG!) mit VBR rippt, dann wird man sehr schnell feststellen, daß bei Inros oder schönen Gitarrem eine Datenrate von 160 bis 220 kbps verwendet wird. Umso dichter die Musik dann wird, umso mehr Daten werden für ein optimales Ergebnis benötigt.
Die beste Qualität in MP3 erzielt man somit mit einem "wirklichen" CD-Rip mit 320 kbps und CBR (konstanter Bit-Rate) aufgrund des Algorhytmus des Codecs.
Nach diesem kleinen Ausflug liegt klar auf der Hand, daß man einen Codec für die Speicherung brauch und, damit man aus diesen Daten wieder Musik hörbar machen kann, eben eine Software.
Bei dieser Software nun angelangt kommen wir zur eigentlichen Antwort auf die vorangegangene Diskussion.
DIE SOFTWARE BESTIMMT IM ENDEFFEKT, WAS MAN HÖRT (kein VooDoo - einfach Mathematik).
Jeder Hersteller kann somit - bevor er die Player-Software - Hardwareseitig implantiert seinen eigenen Sound definieren. Schaut euch ganz einfach mal WaveLab oder andere profesionelle Softwares an. Das Proramm macht, was Du im vorher sagst, und das immer
.
Die verwendeten Bauteile runden dann das Bild ab.
Es gibt zu diesem Thema noch weitere Ansichten und Fakten, jedoch können wir das hier mal besprechen, falls Interesse besteht
njoy your music
vg
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27.06.2009, 15:01 #15
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27.06.2009, 15:10 #16Benutzer
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27.06.2009, 15:23 #17
Lege eine CDR mit WAV Daten in deinen CDP und er macht nix.
Ein CD Player kann mit WAV nichts anfangen.
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27.06.2009, 15:50 #18Benutzer
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Danke für den Hinweis ft-08
!
Nebenbei erwähnt, sind die Dateien einer Musik/Audio CD - zumindest auf meinem Compi - *.cda (unkomprimiert)...die laufen wirklich überall und es erscheint mir aufgrund des eigenen Datei-Formats egal zu sein, aus was diese erstellt wurden
...
Kommen wir nun aber wieder zur Netzwerkmusik und verzichten auf die Standards des "Red Book" für digitale Datenträger
!
beste Grüße
vg
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