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  1. #1
    Zac
    Zac ist offline
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    Kef R500 versus Kef R700

    audio hat jetzt beide Lautsprecher getestet. Der R700 Lautsprecher kommt dabei, wenn ich Test und Punktezahl richtig interpretiere, deutlich besser weg. Auch Preisklassenbezogen.

    Unterscheiden sich die beiden Lautsprecher so deutlich voneinander ?. Und mehr als nur im Tieftonbereich, weil größer und mehr Membranfläche ?. Die XQ30 unterschied sich ja auch klanglich erheblich von der größeren XQ40.

  2. #2
    Redaktion AUDIO
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    Hallo,

    der R700 ist tatsächlich nicht nur der insgesamt bessere Lautsprecher (was anhand des Preises auch zu erwarten ist), sondern er ist auch noch stimmiger und im Bass strukturierter – unabhängig von der Tatsache, dass er natürlich auch tiefer und deutlich lauter geht.

    Es ist aber auch normal, dass uns innerhalb einer sehr starken Serie wie dieser bestimmte Modelle eben ganz besonders begeistern – bei der R-Serie sind das wohl die 300 und die 700.

    Viele Grüße,

    Bernhard

  3. #3
    Zac
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    Danke - hatte ich mir schon fast gedacht (bzw. finanziell gesehen befürchtet ). Die 700er dürfte aber für meinen Raum (nur 30-40cm Wandabstand/Hörabstand 2,5m) einen Tick zu groß sein.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Pale Blue Eyes
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    Irritationen

    Hallo,

    mich irritiert der teilweise recht deutliche Höhenabfall bei einigen Vertretern der R-Serie. Interessanterweise trifft das nicht in identischem Ausmaß auf alle Vertreter der Serie zu. Wenn ich mich Recht erinnere weniger auf R900, R300 oder LS50 sondern eher auf R500 und R700 ? In den Tests wird auch teilweise angesprochen, dass diese LS nicht unbedingt besonders spritzig agieren und etwas Neutralität auf der Strecke bleibt. Ziemlich schade, denn offensichtlich geht es ja auch anders, sogar mit dem gleichen MT/HT-Treiber. Mir stellen sich daher folgende Fragen:

    Gibt es tatsächlich innerhalb der R-Serie die von mir vermuteten Schwankungen in der HT-Wiedergabe ?
    Sind bei den Typen mit stärkerem Höhenabfall deutliche Einbußen z. B. bei dynamischer Pop- / Rockmusik zu erwarten ?
    Warum überhaupt diese Abstimmung, die XQ-Serie war doch eher in Richtung „hell“ abgestimmt ?

    Wenn ich mal die Gelegenheit (Händlerveranstaltung) habe, werde ich mir auch selbst einen Eindruck verschaffen.

    Mit freundlichen Grüßen

    PBE

  5. #5
    Redaktion AUDIO
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    Hallo,

    den leicht fallenden Frequenzgang haben wir bei bislang allen Boxen aus der R-Serie gefunden. 700 und 500 ähneln sich da sehr stark, ebenso die R100, etwas weniger ausgeprägt die R300.

    Gegenüber den Quasi-Vorgängern aus der XQ-Serie ist die Abstimmung also tatsächlich etwas ins Dunkle, Warme geändert worden, aber in sich nach wie vor sehr ausgewogen. Ein praktisch brettgerader Verlauf, der dann ganz leicht nach rechts gekippt wurde. Das ist natürlich so geplant und beruht dem Vernehmen nach auf Kritik, die KEF für die XQ-Serie einstecken musste. Nicht von uns, sondern eher von den Besitzern, denen das Klangbild teiweise schon zu direkt und analytisch wirkte – was ich aber insbesondere bei der XQ40 nicht wirklich nachempfinden kann.

    Es könnte aber auch ein anderer Faktor mit hineinspielen: Die neuen UniQ-Treiber sind ja kleiner als die bisherigen, und ihre Mittelton-Konusse sind noch flacher. Beides verringert die Richtwirkung im Hochton, wo die R-Modelle (und auch die Blade) nun also breiter abstrahlen als bisher. Bei angenommen identischem Auf-Achse-Frequenzgang würden die neuen UniQs also mehr Hochton-Schalleistung in den Raum abgeben als die alten – und je nach dessen Reflexionseigenschaften dann eben entsprechend heller klingen. Vielleicht will man das mit der leicht gekippten Abstimmung kompensieren. Bei uns im Hörraum klingen die Rs tatsächlich dunkler als die XQs, aber man müsste den Vergleich mal in einem lebendigen, wenig bedämpften Wohnzimmer machen.

    Viele Grüße,

    Bernhard
    #
    PS: einen ganz ähnlichen, in sich geraden, aber leicht abfallenden Frequenzgang zeigten übrigens die Matrix-B&Ws aus der Prä-Nautilus-Zeit, besonders die Matrix 802.

  6. #6
    Zac
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    Habe die R500 vor ein paar Wochen beim Händler ca. 1/2 Stunde mit dem neuen NAD 390DD Verstärker Probe gehört. Obwohl der NAD ja klanglich eher als "Warm" beschrieben wird und die KEF ja den seltsamen Höhenabfall aufweist, habe ich den Klang eher als "härter" gegenüber meiner heimischen Kombi Rega Elicit/Kef XQ30 empfunden. Man hätte je eher das Gegenteil erwartet. Ich würde also dem Höhenabfall nicht übermäßig viel Bedeutung beimessen.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von Aurumer
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    Zitat Zitat von Zac Beitrag anzeigen
    Obwohl der NAD ja klanglich eher als "Warm" beschrieben wird
    Ist das so? Mir wäre eher hochauflösend, analytisch und eine Spur kühl eingefallen. Vielleicht passt das deshalb so gut zur KEF?
    Viele Grüße
    Sven

  8. #8
    Zac
    Zac ist offline
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    Der NAD wird zumindest so in der neuesten Stereoplay beschrieben, wenn ich mich richtig erinnere. Lag vielleicht aber auch am Hörraum des Händlers. Aber "warm" bzw. (zu) wenig Höhen waren in dieser Konstellation sicherlich nicht die Attribute gewesen die mir aufgefallen sind. Tatsächlich eher analytisch und eine Spur kühl. Hat mir grundsätzlich nicht schlecht gefallen, war aber tatsächlich eher verunsichert, ob mir der Klang auf Dauer (besser) gefällt und habe mich deshalb gegen einen eventuellen Austausch XQ30 gegen R500 entschieden. Da kam kein "must have"-Gefühl auf.

    Vielleicht mal ein Vorschlag an die Redakteure bei solchen Auffälligkeiten in den Messwerten beim Hersteller nachzufragen, warum man eine solche Abstimmung gewählt hat. Technisch sollte es ja heutzutage unproblematisch sein einen linealgeraden Freuenzgang hinzubekommen. Scheint aber in vielen Fällen bewusst nicht gewollt.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von Pale Blue Eyes
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    Hallo @zac,

    wenn das Klangbild bei der Vorführung der KEF R500 zur Härte tendierte, dann kann das ja verschiedene Ursachen gehabt haben: Elektronik nicht optimal, LS nicht eingespielt, Kabel passen nicht, etc. Möglicherweise lag es auch am Raum, an der Aufstellung, wobei ich eher die Erfahrung gemacht habe, dass „Härte“ in der Anlage selbst zu suchen ist. Es gibt ja auch LS, die zwar „hell“ klingen im Raum, aber nicht zwingenderweise „hart“. Hier würde ich dann eher das Zusammenspiel LS und Raum sehen.

    Wenn man ein Gerät wie z.B. den NAD 390 DD einstuft (mit ausgeschaltetem EQ), dann ist das wohl auch eine Frage des Bezugspunktes. Klingt er eher „kühler“, „wärmer“ im Vergleich zu welchem anderen Verstärker ? Kann durchaus sein, dass der NAD im Vergleich zum Rega Elicit der kühlere Verstärker ist, aber eben eher wärmer im Vergleich zu einem anderen Gerät.

    Die Abstimmung der R-Serie finde ich „auf dem Papier“ etwas schade. Da wäre wohl etwas mehr Neutralität und Auflösung drin gewesen. Warum kann man nicht einfach eine simple Ortsanpassung / Raumanpassung mittels Schalter am LS realisieren ? Grundsätzlich scheint KEF mit der richtigen Hochtondosierung manchmal Probleme zu haben. Mir ist noch die Reference-Serie mit der aufgesetzten Taschenlampe (HT) im Ohr. Das war im Vergleich zur Vorgängerserie, die ich hatte, eher ein Rückschritt. Die XQ-Serie war mir ebenfalls zu „hell“ abgestimmt. Als Besitzer neigt man dann oft zur Anpassung der restlichen Anlage. Das kann dann aber beim Umstieg auf einen anderen LS die Auswahl einschränken.

    Mit freundlichen Grüßen


    PBE

    P.S. Positiv am Test in AUDIO 9/12 ist zweifellos, dass weniger bekannte LS-Marken wie EPOS und Phonar mal mit-mischen dürfen und mehrere Modelle direkt verglichen wurden. Und prompt landen die weniger bekannten Firmen auch noch ziemlich weit vorne.

  10. #10
    Zac
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    Wollte mit meinem kurzen Bericht auch nur darauf hinweisen, dass Messwerte gerade bei Lautsprechern wohl nur erste Hinweise geben können und in verschiedenen räumlichen Konstellationen sich der -sowieso immer subjektive- Höreindruck wohl doch erheblich ändern kann. Ideal natürlich wenn man am Lautsprecher "nachregeln" kann um hier Anpassungen vorzunehmen.

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