Ich verfolge schon seit langem das DAB - Gerangel und nehme mit Freude zur Kenntnis das DAB langfristig scheitert (gescheit - gescheiter - gescheitert !) DAB ist technisch lange überholt und Digitalradio schon lange da , sei es als WEB- Radio in Internernet oder DVB-S-Radio über Satellit. DVB hat von 1995 in den ersten Anfängen bis zum sich abzeichnenden Scheitern heute 180-Millionen Euro gekostet, Steuergelder und GEZ Subventioniert. Der DAB Müll wurde unter der Regierung Schröder für Deutschland beschlossen- ohne den Bürger zu fragen, was daher rührt, das wir in einer Politischen Diktatur leben und nicht in einer Demokratie, wie uns weisgemacht wird. 90 % der Bevölkerung weis nicht einmal von diesem Beschluß und was Digital Radio überhaupt ist und das 300 Millionen und mehr für die UKW Radios für die Verschrottung vorgesehen waren. UKW ist technisch in Deutschland nicht nur entwickelt und äußerst ausgereift sondern auch mit sehr guter Abdeckung. Im Gegensatz zu dem "Überall-Fernsehen" DVB-T das mit Funklöchern nur so glänzt. In der Pro + Kontraliste der Eurpäischen Union stand : Sehr gute Absatzmöglichkeiten für neue Digitalradios und Belebung des Geschäfts in der Unterhaltungselektronik. Das Privatsender, die nicht von der GEZ gefüttert werden, hierbei größtenteils unter den Tisch gefallen wären wurde in Kauf genommen ! Die DAB Radios , die in den Regalen standen hatten ein seltsames Design und die großen Markenhersteller hielten sich zurück HI-FI Komponenten im Standardformat überhaupt anzubieten, im gegensatz zu Handys und andere Portabels die munter weiter mit UKW Empfängern ausgestattet wurden.
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Thema: Kommt DAB oder bleibt UKW?
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19.05.2008, 15:49 #1Neuer Benutzer
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Kommt DAB oder bleibt UKW?
Liebe Freunde des anspruchsvollen Radio-Genusses!
Wir HiFi-ZEILE Techniker haben für Sie – neben einer einzigen vielleicht weniger guten - mehrere gute und sogar einige sehr gute Nachrichten.
Erst einmal die weniger gute Nachricht:
Europäische Regierungen hatten 1998 beschlossen, bis zum Jahr 2015 alle UKW-Sender abzuschalten. Allein in Deutschland wären 300 Millionen Empfangsgeräte – vom hochwertigen Highend-Tuner bis zum billigen Radiowecker – über Nacht wertlos geworden.
Die Regierenden planten eine Umstellung auf die Rundfunk-Systeme DAB und DAB+.Die gesamte Forschung und Weiterentwicklung analoger UKW-Tuner war damit über Jahre lahm gelegt. Renommierte HiFi-Zeitschriften vertrauten der Politiker-Ankündigung und veröffentlichten kaum noch Testberichte über UKW-Empfangsgeräte. Und viele Radio-Genießer haben ihre Tuner und Receiver entweder verkauft oder nicht mehr reparieren lassen.
Nun bekommen die ARD und das Deutschlandradio von der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs) die notwendigen Mittel zur Weiterentwicklung von DAB und DAB+ nicht mehr zugebilligt. Damit sind diese digitalen Hörfunk-Systeme bereits vor ihrem – für 2012 geplanten – flächendeckenden Start in Deutschland gescheitert.
Und jetzt die gute Nachricht:
Während sich nach der Einführung des Fernseh-Systems DVB-T jeder terrestrisch empfangende Haushalt einen entsprechenden Empfänger kaufen musste, bleibt uns diese Zwangsmaßnahme beim Hörfunk erspart.
Das Deutschlandradio teilt Hörern auf Anfrage mit: „Inzwischen geht niemand davon aus, dass UKW im Jahr 2015 abgeschaltet wird. Es gibt beim Deutschlandradio keinerlei Planung zur Abschaltung von UKW.“ Von den ARD-Stationen kommen ähnliche Auskünfte.
Die Industrie reagierte bereits auf das stillschweigende Entschlafen des Projekts DAB. Mit Schreiben vom 14. 02. 2008 informierte der Herforder Highend-Entwickler T+A seine Händler darüber, „dass die Entwicklung eines eigenen DAB Empfänger-Boards eingestellt wurde“.
Wir werden also noch lange über das Jahr 2015 hinaus UKW-Hörfunksendungen empfangen können – vom Wetterbericht und der Fußball-Konferenzschaltung bis hin zur Hitparade und den klanglich anspruchsvoll produzierten Jazz- oder Klassik-Livemitschnitten.
Und jetzt die allerbeste Nachricht:
Wir HiFi-ZEILE Techniker hatten uns von den Politikern nicht beirren lassen. Deshalb haben wir ständig mehr als 100 hochwertige UKW-Tuner und -Receiver am Lager – überwiegend von Revox, Luxman, T+A, harman/kardon, Braun, T+A, Accuphase, Pioneer und anderen renommierten HiFi-Marken.
Und jetzt holen wir HiFi-ZEILE Techniker eine gute Flasche Wein aus dem Keller und stoßen gemeinsam mit allen Hörfunk-Liebhabern an auf die Zukunft des guten alten UKW.
Ihr Pierre Wittig - Klassik-Audio Techniker –
Übrigens: Erinnern Sie sich daran, wie nach der Erfindung des Transistors das Ende der Röhren-Technik vorausgesagt wurde? - Heute erlebt die gute alte Röhre ihr Comeback.
Außerdem entdecken Musik-Liebhaber wieder die Vinylscheibe. Eine ähnliche Entwicklung sehen wir HiFi-ZEILE Techniker für den UKW-Hörfunk voraus.
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28.01.2009, 17:22 #2Neuer Benutzer
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Dab ? Nee !
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26.03.2011, 18:09 #3Neuer Benutzer
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DAB bleibt wohl für immer das Radio der Zukunft
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29.03.2011, 11:14 #4
Langfristig bestimmt digital
Langfristig wird es meiner Meinung nach bestimmt zu digitalem Radio führen. Im Moment sehen viele Leute noch nicht ein warum sie ein neues Radio kaufen sollen wenn das alte so gut funktioniert.
Eines Tages, hat man entschieden, wird man UKW abschalten. Man wartet nun erst ab, was sich durchsetzt - vielleicht das Internet-Radio - und wenn dann der größte Teil der UKW Radios verschwunden ist, wird man es abschalten können.
An meinen Vorgänger: Ich würde das nicht so politisch formulieren. Man befand sich vor 10 Jahren in einer solchen digitalen Euphorie, dass man schnell einen digitalen Rundfunk haben wollte. Das endete dann in DAB. An Internet -Radio dachte damals noch kaum jemand.
Gruß AntwerpMusic at it's best
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17.04.2011, 11:57 #5Neuer Benutzer
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Neuigkeiten betreffend DAB:
Dr. Willi Steul, Intendant Deutschlandradio, im Editorial des Deutschlandfunk/Deutschlandradio Kultur/DRadio Wissen Programmhefts vom April 2011:
„Die Verträge zum Aufbau eines bundesweiten digitalen DAB+-Netzes sind in Kraft getreten, vom 1. August an werden unsere Programme Deutschlandfunk , Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen zusätzlich über dieses Netz digital ausgestrahlt, neben zwölf Programmen kommerzieller Betreiber. Zunächst in Ballungsgebieten, innerhalb von vier Jahren tatsächlich bundesweit. Parallel werden auf die Länder bezogene Digitalnetze folgen, über die dann auch die Radioprogramme der Landesrundfunk-Anstalten der ARD ausgestrahlt werden.
Digitales Radio ist nicht nur von bestechender Hörqualität. Interessanter noch ist das Übertragen zusätzlicher Informationen. Wichtig gerade für neuartige Geräte, die nicht nur allein >klassische< Radioapparate sind. Zudem sind die Kosten einer digitalen Verbreitung weitaus geringer als bei UKW oder Mittelwelle.
Für das Deutschlandradio ist das digitale bundesweite Netz ganz besonders wichtig. Wegen der Knappheit der analogen Frequenzen können wir unsere Programme Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur nur lückenhaft zu hohen Kosten über mehr als 300 meist kleine UKW-Inseln verbreiten. DRadio Wissen ist auf den digitalen Satelliten, Kabel und Internet beschränkt. Mit DAB+ aber können wir alle Hörer in ganz Deutschland erreichen. Wenn Sie sich beim Kauf neuer Radios künftig für >Multi-Norm-Geräte< entscheiden, die neben UKW auch DAB+ empfangen können, wenn sich die Technik also >auf dem Markt durchsetzt< kann Radio irgendwann auf UKW verzichten.
Im Fernsehen ist der Umstieg zur digitalen Ausstrahlung in vollem Gange, ja fast abgeschlossen. Für das Radio haben unsere Nachbarn in Skandinavien, Österreich , der Schweiz , Frankreich, Holland und Großbritannien die Entscheidung schon vor Jahren getroffen. Wünschenswert wäre, würde die EU, die verbindliche technische Normen für Europa setzen kann, DAB als Technologie der Zukunft festlegen. Dann würde sich die moderne digitale Verbreitung schnelll überall durchsetzen."
Nun, hoffentlich kein Aprilscherz...
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